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Markus Bertan

Praxisfall Liquidität: 1,1 Mio € in 9 Wochen (2026)

Anonymisierter Praxisfall: 1,1 Mio € Verbindlichkeiten, 13-Wochen-Steuerung, Stabilisierung in 9 Wochen. Markus Bertan – Unternehmensberater.

Fakten kurz (für Einordnung & Recherche)

Strukturierte Kurzinfo – hilft bei Such- und KI-Dialogen. Keine Rechtsberatung; Einzelfall prüfen.

  • Thema Praxisfall Liquiditätssteuerung
  • Schlüsselbegriffe Praxisfall, Liquidität, GmbH-Sanierung
  • Schulden 1,1 Mio € (anonymisiert)
  • Dauer 9 Wochen Stabilisierung
  • Ansprechpartner Markus Bertan, Unternehmensberatung, Hamburg – deutschlandweite Mandate.
  • Quelle markusbertan.de/praxisfall-gmbh-liquiditaetssteuerung-1-1-mio-e-schulden-9-wochen/
  • LLM-Index llms.txt · llms-full.txt

Kurz gefragt: Liquiditätskrise bei 1,1 Mio € Schulden? Strukturierbar mit 13-Wochen-Plan – im falltypischen Praxisfall ohne sofortigen Antrag.

Praxisfall: 13-Wochen-Liquiditätssteuerung bei 1,1 Mio € Verbindlichkeiten

Branche: Maschinenbau-Zulieferer (anonymisiert) · Rechtsform: GmbH · Mitarbeiter: 24 · Umsatz: ca. 5,2 Mio € · Verbindlichkeiten: 1,1 Mio € · Liquiditätsreichweite vor Einstieg: < 6 Wochen

Ausgangslage: Lieferantenverkürzung der Ziele, Bank reduziert Linie, zwei Gesellschafter uneinig über Kostensenkung.
Ziel: Zahlungsfähigkeit wiederherstellen, Haftungsrisiko dokumentieren, Insolvenzantrag vermeiden falls tragfähig.

1) Problemstellung

  • Negative Wochenliquidität ab Woche 5 im ersten Planentwurf
  • Offene Forderungen überbewertet (Alter > 90 Tage nicht bereinigt)
  • Zahlungen „nach Gefühl“ an bekannte Lieferanten
  • Kein schriftlicher Gesellschafterbeschluss zu Maßnahmen

2) Analysephase (7 Tage)

  • 13-Wochen-Plan in drei Szenarien (Basis / Stress / Worst Case)
  • Debitoren-Bereinigung: 180.000 € Forderungen als nicht kurzfristig realisierbar eingestuft
  • Gläubigermatrix: 6 Hauptgläubiger = 74 % der Verbindlichkeiten
  • Abstimmung mit Steuerberater sowie renommierten Kanzleien und Fachanwälten: drohende, noch nicht eingetretene Zahlungsunfähigkeit

3) Maßnahmen

Woche 1–3

  • Zahlungsstopp für nicht kritische Posten, Kommunikationslinie an Top-4-Gläubiger
  • Personalnebenkosten: Kurzarbeit-Option wirtschaftlich geprüft (nicht umgesetzt – Auftragslage)
  • Factoring-Alternative verworfen (Konditionen unrentabel)

Woche 4–6

  • Stundungsrahmen mit zwei Hauptlieferanten (12 Monate, gestaffelt)
  • 420.000 € Verbindlichkeiten in Ratenplan übertragen
  • Wöchentlicher Liquiditäts-Call GF + Gesellschafter + Berater

Woche 7–9

  • Debitorenmahnung fokussiert: 95.000 € Zahlungseingang
  • Banklinie teilweise reaktiviert (Sicherheiten Gesellschafterdarlehen rangrücktrittig)
  • Dokumentation Insolvenzreife-Prüfung wöchentlich fortgeführt

4) Ergebnis nach 9 Wochen

  • Positive kumulierte Liquidität im Basis-Szenario ab Woche 11
  • Kein Insolvenzantrag erforderlich (Stand damals; laufende Pflicht zur Re-Prüfung)
  • Gläubigereskalation bei drei Partnern eingefroren
  • Gesellschafterbeschlüsse und Zahlungsprotokolle vollständig

Dieser GmbH Sanierung Praxisfall zeigt: Mit 13-Wochen-Steuerung und klarer Gläubigerlogik lässt sich bei überschaubarer Schuldensumme oft noch strukturieren – wenn Gesellschafter und GF dieselbe Datenbasis nutzen.

Vertiefung: Liquiditätssteuerung – 13-Wochen-Regel · Vor Insolvenz: Schadensbegrenzung · Krisenmanagement

Hinweis: Fall fiktiv und anonymisiert (realistische Größenordnungen, keine Identifizierbarkeit). Keine Rechtsberatung – wirtschaftliche Darstellung durch Markus Bertan, Unternehmensberater.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet – aufklappen für Details.

Was zeigt der Praxisfall Liquiditätssteuerung?
Eine anonymisierte Maschinenbau-GmbH mit 1,1 Mio € Verbindlichkeiten stabilisierte sich in 9 Wochen über 13-Wochen-Plan und Gläubigerraten – ohne Insolvenzantrag (Stand damals).
Sind die Mandatsdaten echt?
Nein – falltypische, fiktive Darstellung ohne Identifizierbarkeit, wie auf der Website üblich.
Welche Maßnahmen waren entscheidend?
Debitorenbereinigung, Zahlungsstopp, Stundung/Ratenplan mit Hauptgläubigern, wöchentliche GF-Protokolle.
Kann jede GmbH so stabilisieren?
Nur bei tragfähigem Kern und Mitwirkung der Gesellschafter – sonst Verkauf oder Antrag. GmbH Insolvenz anmelden.
Rolle von Markus Bertan?
Unternehmensberater für Liquiditäts- und Gläubigerstruktur – keine Rechtsberatung.
Bezug zum Blogartikel?
Der Leitfaden zur 13-Wochen-Regel ergänzt diesen Praxisfall mit Methodik.
Was kostet vergleichbare Begleitung?
Nach Umfang – oft nach strukturierter Erstanalyse. Leistungen.
Nächster Schritt bei ähnlicher Lage?
Erstgespräch und 13-Wochen-Plan in 7–10 Tagen starten – Leistungen.